diskografie

REBEL HEART

THE COMPLETE STUDIO ALBUMS

STICKY & SWEET

THE IMMACULATE COLLECTION

SOMETHING TO REMEMBER

LIKE A PRAYER

HARD CANDY

CONFESSIONS ON A DANCEFLOOR

TRUE BLUE

LIKE A VIRGIN

WHO´S THAT GIRL

I´M BREATHLESS

BEDTIME STORIES

RAY OF LIGHT

AMERICAN LIFE

biografie

MADONNA die Wandelbare, MADONNA, die sich immer wieder neu erfindet. Ihre Ausstrahlung ist gewaltig, ihre Stimme unverwechselbar, ihre künstlerische Leistung unübertroffen und ihre Live-Performance ist überwältigend. Auch nach einer über zwanzig Jahre währenden Karriere gehört MADONNA zu den Vorreitern in Musik und Mode, die allen anderen immer eine Nasenlänge voraus ist. Bestes Beispiel: Ihr letztes Studioalbum Confessions On A Dance Floor, mit dem sie die Discokultur in eine neue Phase katapultierte und zugleich einen neuen modischen Style etablierte – ähnlich wie mit dem 2000er Album Music, das praktisch über Nacht den Glamour-Cowgirl-Style in die Modewelt implantierte. Confessions On A Dance Floor schnellte 2006 auf Anhieb auf Platz 1 in Deutschland und brachte packende Hits wie „Hung Up“ (#1) und „Sorry“ (#5) mit sich.
 
Nicht weniger beeindruckend sind MADONNAs Live Performances, die stets minutiös aufgebautes, perfektes Entertainment bedeuten. In Sachen Requisite, Lichttechnik, Bühnenaufbau, Choreografie und Sound gibt es gegenwärtig nichts Beeindruckenderes als ein MADONNA-Konzert, dementsprechend sind ihre Welt-Tourneen seit Jahren weit im Vorfeld ausverkauft. Für MADONNA ist Wiederholung überdies keine Option, und so unterscheiden sich Repertoire, Bühnenbild und Aktion ihrer Show-Tourneen so grundsätzlich voneinander, dass man kaum die identische Künstlerin dahinter vermuten würde. Als Vergleich ziehe man die DVD-Dokumentation I am Going To Tell You A Secret zur „Re-Inventions-Tour“ 2004 und die CD/DVD The Confessions-Tour zur Welttournee 2006 heran – letzteres das erste Live-Album in der Geschichte MADONNAs und in Deutschland ein grandioser #2-Charterfolg.
 
Aus dem lasziv-unschuldig blickenden Mädchen von I’m A Virgin und Papa Don’t Preach ist schon längst die innovativste und wichtigste Künstlerin des Pop geworden. Kein Superlativ, der nicht schon im Zusammenhang mit der Ikone unserer Zeit gefallen wäre, kein Musikfan, der nicht einen ihrer Songs zu seinen Lieblingsliedern zählen würde. MADONNA ist ein Dauerthema für die Boulevard-Presse, eine Sensation für die Fachmedien und gehört sogar zum Unterrichtsstoff der Popularkultur-Fachbereiche an den Universitäten.
 
Den Schritt vom Achtziger-Jahre Pop-Girl zur Ikone weiblichen Durchsetzungsvermögens in der Männerdomäne Musikszene tat MADONNA spätestens mit der 1990 erschienenen Immaculate Collection, die ihre frühen Erfolge von Madonna (1983) und Like A Virgin (1984) bis Like A Prayer (1989) referierte und mit der Madonna/Lenny Kravitz-Komposition Justify My Love bereits einen Vorboten zu ihrem größten Erfolg (und ihrem massivsten Skandal) lieferte. Denn 1992 erschien Erotica, das von einer kühlen aber heftigen Erotik durchzogen war und das noch immer mädchenhafte Bild MADONNAs zur selbstbewussten Femme Fatal korrigierte. Erotica verkaufte sich weltweit mehr als 2 Millionen Mal, erreichte in Deutschland Platz 5 und enthielt zeitlose Hits wie den Titelsong Erotica und den Clubhit Deeper And Deeper.

Die nächste Überraschung lautete Bedtime Stories (1994), das eine wesentlich wärmere Ausstrahlung besaß und MADONNA als ebenso zartfühlend wie romantisch veranlagt zeigte. Es erreichte in den deutschen Album-Charts einen verdienten Platz 4. 
1996 bekleidete MADONNA in der Verfilmung des Lloyd-Webber-Musicals Evita eine ihrer filmerischen Glanzrollen an der Seite des Vorzeige-Machos Antonio Banderas. Das den kompletten Filmscore umfassende Doppelalbum Evita erreichte in Deutschland Platz 2 und enthielt die unvergleichliche Interpretation von Don’t Cry For Me, Argentina

Zwei Jahre später schloss MADONNA dann wieder an ihre Nummer-1-Erfolge aus den Achtziger Jahren an: Auf Ray Of Light arbeitete sie mit dem Kultproduzenten William Orbit zusammen und festigte ihren Ruf als innovativste Künstlerin der neunziger Jahre. Music (2000) wurde zum nächsten No.1-Album in Deutschland und trat zugleich die Cowgirl-Fashion-Welle los. Der Titelsong Music, in Zusammenarbeit mit Mirwais produziert, wurde zu einem wahren Clubburner und erreichte Platz 2 in den Single Charts. 2003 erschien das umstrittene, musikalisch allerdings oft unterschätzte Album American Life, das sich trotz der Kontroversen um die politischen Statements in den Videoclips bei uns wieder auf die 1 spielte und den Titeltrack zum James Bond-Film Die Another Day enthielt, der sich auf Platz 4 der Single-Charts positionierte.
 
Den Höhepunkt ihrer Karriere brachte dann das bereits erwähnte Album Confessions On A Dance Floor, für das MADONNA mit einer Doppel-1 in den Album- und Single-Charts belohnt wurde. Die Smash-Single Hung Up belebte die Disco-Kultur neu und verwendete ein Sample aus dem Abba-Hit Gimme Gimme Gimme – einer der seltenen Fälle, in denen die Komponisten ein Sample selbst freigegeben hatten. Produziert wurden Single und ein großer Teil des Albums von Grammy-Gewinner Stuart Price.   

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